Neusprech

23.9.20

Warum Berliner Landesbedienstete nicht mehr „Schwarzfahrer“ sagen dürfen

Berlin. Ein neuer Leitfaden gegen Diskriminierung schreibt den Beamten und Angestellten künftig vor, welche Wörter sie verwenden sollen und welche nicht. "Asylbewerber" sollen nun "Schutzberechtigte" genannt werden. „Ausländer“ soll man auch nicht mehr sagen, sondern „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“. Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
9.9.20

„Negerlein“: Kinderbücher werden umgeschrieben

Begriffe wie „Neger“ und „Zigeuner“ tauchen immer wieder in älteren Kinderbüchern auf. NRW-Intrgrationsminister Joachim Stamp fordert nun zum Handeln auf. Aus Astrid Lindgrens und Otfried Preußlers Büchern wurden Begriffe wie „Negerkönig“ oder „Negerlein“ bereits entfernt. Weiterlesen auf ruhrnachrichten.de
30.8.20

«Ja, ich bin ein Mohr und stolz darauf»

Kiel. Experten geraten sich in die Haare wegen angeblich rassistischer Namen wie Mohrenkopf und Mohren-Apotheken. Andrew Onuegbu, gebürtiger Nigerianer und Wirt, ist im Gegenteil stolz auf sein Restaurant «Zum Mohrenkopf». Der Name sei eine Auszeichnung. Weiterlesen auf blick.ch
14.7.20

Flüchtlingsrat fordert Umbenennung von Mohren-Apotheken

Nach der Mohrenstraße in Berlin geraten auch „Mohren-Apotheken“ in den Fokus. Der niedersächsische Flüchtlingsrat fordert eine Umbenennung von Apotheken mit den Worten „Mohr“ oder „Mohren“ im Namen. Auch von Straßenschildern solle der Begriff verschwinden. Weiterlesen auf welt.de
13.7.20

Umbenennung der Station „Onkel Toms Hütte“ gefordert

Berlin. Die Debatte um rassistische Namen von U-Bahn-Stationen geht weiter. Nach der Mohrenstraße geht es nun um einen Bahnhof und eine Straße in Zehlendorf. „Onkel Toms Hütte“ sei genauso beleidigend wie Mohrenstraße. Weiterlesen auf tagesspiegel.de
5.7.20

Bis zu zwei Jahre Haft: Bundesrat billigt Gesetz gegen Hass im Netz

Berlin. Wer im Netz Hassbotschaften und schwere Drohungen ausspricht, muss künftig mit härteren Strafen rechnen. Der Bundesrat billigte am Freitag das Gesetz gegen Hass im Netz. Wer jemanden öffentlich im Netz beleidigt, kann künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden. Soziale Netzwerke müssen das BKA einschalten. Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
23.6.20

Die neue deutsche Partywelle

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Bild: YouTube https://www.youtube.com/watch?v=qZwY3Y9tIeU
„Allahu Akbar“, der neue schwäbische Partygruß schallte durch Stuttgart und wo man sich einst mit Bierkrügen ein gepflegtes „Prost“ zuwarf, fliegen die Pflastersteine, klirren nun die Fensterscheiben, stöhnen verletzte Polizisten, wird eine deutsche Großstadt von Angies „Event- und Partyszene“ in Schutt und Asche gelegt. Von Gerald Grosz. 3:01 min Video ansehen
23.6.20

"Durchgängig sonnengebräunter" Exhibitionist unterwegs

Grömitz, Schleswig-Holstein. Ein "durchgängig sonnengebräunter" Mann hat sich zwischen Grömitz und Bliesdorf vor einer 64-jährigen Spaziergängerin entblößt. Sie musste mit ansehen, wie er "laut stöhnend an seinem Glied spielte". Auch zwei jungen Frauen soll er sich gezeigt haben. Weiterlesen auf ln-online.de
23.6.20

Neusprech nach Stuttgarter Krawallen

„Partyszene“: Nach „Großfamilie“ und „Hochzeitsgesellschaft“ gibt es jetzt Dank Stuttgart die nächste Umschreibung dafür, wenn sich bestimmte Gruppen kriminell und asozial verhalten, man aber diese Gruppen nicht beim Namen nennen will. Wir werden in den nächsten Wochen viele Exzesse von diversen Partyszenen erleben. Von Roland Tichy. Weiterlesen auf tichyseinblick.de
20.6.20

"Otto – Der Film" und der Rassismus – Revision ist nötig!

Man sollte sich fragen, was es für eine Gesellschaft bedeutet, dass ein derart erfolgreicher Film so offen und plump mit rassistischen Klischees spielt und das nicht einmal erkannt und eingeordnet wird. Die Zeiten haben sich geändert. Jetzt sollte auch Otto einer Revision unterzogen werden. Von Jacek Slaski. Weiterlesen auf tip-berlin.de
11.6.20

Grüne, SPD, Linke und FDP wollen „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen

Die Grünen möchten das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen. Auch Politiker von SPD, FDP und der Linkspartei stimmen zu. „Es ist Zeit, dass wir Rassismus verlernen. Allesamt“, sagte Robert Habeck. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli sagte: „Es gibt keine Rassen, diese Klarheit wünsche ich mir auch in unserer deutschen Verfassung.“ Weiterlesen auf welt.de
25.1.20

Stadt streicht "Lustig ist das Zigeunerleben" aus Glockenspiel

Offenburg, Baden-Württemberg. Eigentlich wäre im Februar vom Glockenspiel auf dem Dach des Offenburger Rathauses wieder das Lied „Lustig ist das Zigeunerleben“ zu hören gewesen. Die Stadt hat sich aber nun entschieden, den Titel aus dem Repertoire zu streichen. Der Liedtext sei laut Sinti und Roma diskriminierend. Weiterlesen auf bo.de
19.1.20

Demonstration für das Verbot des Wortes „Neger“

Köln. Für das Verbot des Wortes „Neger“ sind am Samstag in Köln über 100 Menschen auf die Straße gegangen. „Das Wort steht für Rassismus, Diskriminierung, Gewalt und Ungleichheit und ist ein Schimpfwort“, erklärten die Teilnehmer auf ihren Kundgebungen. Weiterlesen auf m.bild.de
22.3.18

Der Essener Ostermarkt heißt ab sofort Frühlingsmarkt

Essen, NRW. Die Umbenennung des Essener Ostermarkts in Frühlingsmarkt hat laut Essen Marketing angeblich nichts mit religiösen Befindlichkeiten und Rücksichtnahmen auf Muslime zu tun. Weiterlesen auf nrz.de
1.2.18

Mohren-Apotheke entfernt Logo

Frankfurt. Nach dem Rassismus-Vorwurf der Kommunalen Ausländervertretung hat die Inhaberin der Mohren-Apotheke reagiert: Sie hat das Logo, das ein schwarze Frau zeigt, von ihrer Internetseite entfernt. Ihr Kollege von der „Zeil-Apotheke zum Mohren“ zeigt sich offen für die Debatte. Weiterlesen auf fnp.de
26.1.18

Diskussion um „Mohren“-Apotheken

Frankfurt. Die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung in Frankfurt fordert die Umbenennung von zwei Apotheken, die „Mohr“ im Namen tragen. Rassistische Bezeichnungen und Logos sollen „aus dem Stadtbild Frankfurts verschwinden“. Die Apotheker sind erstaunt. Weiterlesen auf fr.de
22.1.18

EU-Kommission plant die Endlösung zur Vermeidung von „Desinformation im Netz“

In Brüssel wachse die Sorge über die Desinformation der Bürger im Internet, weshalb sich nun eine „Expertengruppe“ aus Forschern, Journalisten und Plattform-Vertretern in Brüssel trifft, um abschließend der EU-Kommission Vorschläge für eine Endlösung zur Vermeidung von Desinformation im Netz zu unterbreiten. Von Hanno Vollenweider. Weiterlesen auf vera-lengsfeld.de
20.1.18

„Neger“-Skandal: Klinikum ruft Zeitschrift zurück

Chemnitz, Sachsen. Eine Panne im Kreuzworträtsel führte dazu, dass das Klinikum Chemnitz die aktuelle Ausgabe seiner Zeitschrift "Klinoskop" mit 12.700 Exemplaren zurückrufen musste. Das betreffende Rätsel: „Mensch mit schwarzer Hautfarbe“ in fünf Buchstaben? Lösung: "Neger". Weiterlesen auf freiepresse.de
17.12.17

EU-finanziertes Projekt erklärt Journalisten, wie sie über die Migrationskrise berichten sollen

Maulkorb für Journalisten. Dafür gibt es immer EU-Gelder: Wenn Massenmigration verharmlost und auffällige Minderheiten im positiven Licht dargestellt werden sollen. Eine EU-finanzierte Projektgruppe hat nun neue Leitlinien verfasst, wie Journalisten berichten sollen. Weiterlesen auf freiewelt.net
3.12.17

Schluss mit der Begriffsverdummung

Migranten sind nun Flüchtende, Studenten Studierende, der Mörder wird zum Märtyrer. Auf allen Ebenen schreitet die Neudefinition der Sprache voran. So schwindet das Band, das uns verbindet – zu ideologisch fragwürdigen Zwecken. Von Alexander Kissler. Weiterlesen auf cicero.de
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Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, nicht jedoch für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht, zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert. Miloš Zeman