Neusprech

21.11.20

„Noch ein Neger“ – 1.200 Euro Geldstrafe!

Köln. So richtig erklären konnte es sich der 57-jährige kaufmännische Angestellte nicht, warum er wegen Beleidigung auf der Anklagebank sitzen musste. Schließlich habe er doch in der Schule gelernt, „dass man Menschen aus Afrika so nennt“. Urteil: 1.200 Euro Geldstrafe. Weiterlesen auf amp.express.de
21.10.20

Heino will weiterhin "Zigeunerschnitzel" sagen

Heino fragt sich, warum man "Zigeunersoße" plötzlich nicht mehr so nennen dürfe. "Als hätten wir in Deutschland keine anderen Probleme! Ich werde auch weiterhin Lieder wie 'Lustig ist das Zigeunerleben' singen", kündigt er an und witzelt: "Oder soll ich jetzt 'Lustig ist das Paprikaleben ungarischer Art' singen?" Weiterlesen auf t-online.de
20.10.20

Disney zeigt bei Filmklassikern ab sofort eine wichtige Warnung

Sie sind unvergessene Klassiker unserer Kindheit und sie haben Generationen von Kindern und Erwachsenen begleitet und begeistert: die alten Disney-Filme. Von nun an wird bei fast allen Filmklassikern ein ausführlicher Warnhinweis eingeblendet, der auf rassistische Stereotype aufmerksam macht. Weiterlesen auf amp.express.de
23.9.20

Warum Berliner Landesbedienstete nicht mehr „Schwarzfahrer“ sagen dürfen

Berlin. Ein neuer Leitfaden gegen Diskriminierung schreibt den Beamten und Angestellten künftig vor, welche Wörter sie verwenden sollen und welche nicht. "Asylbewerber" sollen nun "Schutzberechtigte" genannt werden. „Ausländer“ soll man auch nicht mehr sagen, sondern „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“. Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
9.9.20

„Negerlein“: Kinderbücher werden umgeschrieben

Begriffe wie „Neger“ und „Zigeuner“ tauchen immer wieder in älteren Kinderbüchern auf. NRW-Intrgrationsminister Joachim Stamp fordert nun zum Handeln auf. Aus Astrid Lindgrens und Otfried Preußlers Büchern wurden Begriffe wie „Negerkönig“ oder „Negerlein“ bereits entfernt. Weiterlesen auf ruhrnachrichten.de
30.8.20

«Ja, ich bin ein Mohr und stolz darauf»

Kiel. Experten geraten sich in die Haare wegen angeblich rassistischer Namen wie Mohrenkopf und Mohren-Apotheken. Andrew Onuegbu, gebürtiger Nigerianer und Wirt, ist im Gegenteil stolz auf sein Restaurant «Zum Mohrenkopf». Der Name sei eine Auszeichnung. Weiterlesen auf blick.ch
14.7.20

Flüchtlingsrat fordert Umbenennung von Mohren-Apotheken

Nach der Mohrenstraße in Berlin geraten auch „Mohren-Apotheken“ in den Fokus. Der niedersächsische Flüchtlingsrat fordert eine Umbenennung von Apotheken mit den Worten „Mohr“ oder „Mohren“ im Namen. Auch von Straßenschildern solle der Begriff verschwinden. Weiterlesen auf welt.de
13.7.20

Umbenennung der Station „Onkel Toms Hütte“ gefordert

Berlin. Die Debatte um rassistische Namen von U-Bahn-Stationen geht weiter. Nach der Mohrenstraße geht es nun um einen Bahnhof und eine Straße in Zehlendorf. „Onkel Toms Hütte“ sei genauso beleidigend wie Mohrenstraße. Weiterlesen auf tagesspiegel.de
5.7.20

Bis zu zwei Jahre Haft: Bundesrat billigt Gesetz gegen Hass im Netz

Berlin. Wer im Netz Hassbotschaften und schwere Drohungen ausspricht, muss künftig mit härteren Strafen rechnen. Der Bundesrat billigte am Freitag das Gesetz gegen Hass im Netz. Wer jemanden öffentlich im Netz beleidigt, kann künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden. Soziale Netzwerke müssen das BKA einschalten. Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
23.6.20

Die neue deutsche Partywelle

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Bild: YouTube https://www.youtube.com/watch?v=qZwY3Y9tIeU
„Allahu Akbar“, der neue schwäbische Partygruß schallte durch Stuttgart und wo man sich einst mit Bierkrügen ein gepflegtes „Prost“ zuwarf, fliegen die Pflastersteine, klirren nun die Fensterscheiben, stöhnen verletzte Polizisten, wird eine deutsche Großstadt von Angies „Event- und Partyszene“ in Schutt und Asche gelegt. Von Gerald Grosz. 3:01 min Video ansehen
23.6.20

"Durchgängig sonnengebräunter" Exhibitionist unterwegs

Grömitz, Schleswig-Holstein. Ein "durchgängig sonnengebräunter" Mann hat sich zwischen Grömitz und Bliesdorf vor einer 64-jährigen Spaziergängerin entblößt. Sie musste mit ansehen, wie er "laut stöhnend an seinem Glied spielte". Auch zwei jungen Frauen soll er sich gezeigt haben. Weiterlesen auf ln-online.de
23.6.20

Neusprech nach Stuttgarter Krawallen

„Partyszene“: Nach „Großfamilie“ und „Hochzeitsgesellschaft“ gibt es jetzt Dank Stuttgart die nächste Umschreibung dafür, wenn sich bestimmte Gruppen kriminell und asozial verhalten, man aber diese Gruppen nicht beim Namen nennen will. Wir werden in den nächsten Wochen viele Exzesse von diversen Partyszenen erleben. Von Roland Tichy. Weiterlesen auf tichyseinblick.de
20.6.20

"Otto – Der Film" und der Rassismus – Revision ist nötig!

Man sollte sich fragen, was es für eine Gesellschaft bedeutet, dass ein derart erfolgreicher Film so offen und plump mit rassistischen Klischees spielt und das nicht einmal erkannt und eingeordnet wird. Die Zeiten haben sich geändert. Jetzt sollte auch Otto einer Revision unterzogen werden. Von Jacek Slaski. Weiterlesen auf tip-berlin.de
11.6.20

Grüne, SPD, Linke und FDP wollen „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen

Die Grünen möchten das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen. Auch Politiker von SPD, FDP und der Linkspartei stimmen zu. „Es ist Zeit, dass wir Rassismus verlernen. Allesamt“, sagte Robert Habeck. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli sagte: „Es gibt keine Rassen, diese Klarheit wünsche ich mir auch in unserer deutschen Verfassung.“ Weiterlesen auf welt.de
25.1.20

Stadt streicht "Lustig ist das Zigeunerleben" aus Glockenspiel

Offenburg, Baden-Württemberg. Eigentlich wäre im Februar vom Glockenspiel auf dem Dach des Offenburger Rathauses wieder das Lied „Lustig ist das Zigeunerleben“ zu hören gewesen. Die Stadt hat sich aber nun entschieden, den Titel aus dem Repertoire zu streichen. Der Liedtext sei laut Sinti und Roma diskriminierend. Weiterlesen auf bo.de
19.1.20

Demonstration für das Verbot des Wortes „Neger“

Köln. Für das Verbot des Wortes „Neger“ sind am Samstag in Köln über 100 Menschen auf die Straße gegangen. „Das Wort steht für Rassismus, Diskriminierung, Gewalt und Ungleichheit und ist ein Schimpfwort“, erklärten die Teilnehmer auf ihren Kundgebungen. Weiterlesen auf m.bild.de
22.3.18

Der Essener Ostermarkt heißt ab sofort Frühlingsmarkt

Essen, NRW. Die Umbenennung des Essener Ostermarkts in Frühlingsmarkt hat laut Essen Marketing angeblich nichts mit religiösen Befindlichkeiten und Rücksichtnahmen auf Muslime zu tun. Weiterlesen auf nrz.de
1.2.18

Mohren-Apotheke entfernt Logo

Frankfurt. Nach dem Rassismus-Vorwurf der Kommunalen Ausländervertretung hat die Inhaberin der Mohren-Apotheke reagiert: Sie hat das Logo, das ein schwarze Frau zeigt, von ihrer Internetseite entfernt. Ihr Kollege von der „Zeil-Apotheke zum Mohren“ zeigt sich offen für die Debatte. Weiterlesen auf fnp.de
26.1.18

Diskussion um „Mohren“-Apotheken

Frankfurt. Die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung in Frankfurt fordert die Umbenennung von zwei Apotheken, die „Mohr“ im Namen tragen. Rassistische Bezeichnungen und Logos sollen „aus dem Stadtbild Frankfurts verschwinden“. Die Apotheker sind erstaunt. Weiterlesen auf fr.de
22.1.18

EU-Kommission plant die Endlösung zur Vermeidung von „Desinformation im Netz“

In Brüssel wachse die Sorge über die Desinformation der Bürger im Internet, weshalb sich nun eine „Expertengruppe“ aus Forschern, Journalisten und Plattform-Vertretern in Brüssel trifft, um abschließend der EU-Kommission Vorschläge für eine Endlösung zur Vermeidung von Desinformation im Netz zu unterbreiten. Von Hanno Vollenweider. Weiterlesen auf vera-lengsfeld.de
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Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt. Mahatma Gandhi