Neusprech

31.8.22

Die fette Elke: Die Ärzte distanzieren sich von Kult-Song

Berlin. Wie eine Nutzerin bei Twitter berichtet, forderten Konzertgäste bei einem Auftritt in Berlin die Drei-Mann-Kapelle auf, „Elke“ zu spielen. Antwort von Farin Urlaub: „Ne, Leute. Elke ist fatshaming und misogyn. So was spielen wir nicht mehr, das ist letztes Jahrtausend.“ Weiterlesen auf bz-berlin.de
31.8.22

Wirt provoziert: Winnetou mit Negerkuss und Zigeunersoße

Weilheim, Bayern. Um deutlich zu machen, was der Wirt von der Debatte um Sprache und Begrifflichkeiten hält, versprach er, an diesem Winnetou-Filmabend „Zigeunerschnitzel“ und „Negerkuss Semmeln“ zu servieren. Wenige Stunden später war das Posting verschwunden. „Ich habe bei Facebook den Beitrag gemeldet und eine Löschung beantragt“, sagt der Erste Vorsitzende der Naturfreunde Weilheim. Weiterlesen auf merkur.de
6.8.22

Wegen „Indianer“: Kein Zuschuß für Reise ärmerer Kinder

Hannover. Es geht um politische Korrektheit, nicht um das Kinderwohl: Weil das Wort „Indianer“ im Antrag vorkommt, lehnt der Integrationsbeirat der Stadt Hannover den Zuschuß für eine Sommer-Freizeit ärmerer Schüler ab. Weiterlesen auf jungefreiheit.de
23.5.22

Großbank warnt vor männlichen Begriffen in Stelleninseraten

Damit sich mehr Frauen bei der Großbank UBS bewerben, sollen in den Stelleninseraten männliche Wörter wie «Intellekt» oder «Logik» vermieden werden. Damit werden frauenfeindliche Vorurteile zementiert. In gewissen Kreisen gilt «woke» mittlerweile fast als Schimpfwort. Das hat sich die Bewegung selbst zuzuschreiben. Von Stefan Häberli. Weiterlesen auf nzz.ch
16.5.22

Neue Buchstabiertafel ohne Nazi-Bezüge

"A wie Anton" und "I wie Ida" gehören der Vergangenheit an. Künftig verwendet die deutsche Buchstabiertafel nur noch Städtenamen. Denn manche Begriffe hatten die Nazis eingeführt. Weiterlesen auf swr.de
14.5.22

Rassismus: Pizza Hawaii könnte bald „Pizza mit Ananas“ heißen

Nach der Debatte um „Mohr im Hemd“, „Negerbrot“ und „Zigeunerräder“ hat sich nun die nächste Speise den Unmut gewisser Gruppierungen eingetreten. Denn neben dem Vorwurf des kulinarischen Sakrilegs soll die Pizza Hawaii nun auch noch „mit der Geschichte des Kolonialismus und der kulturellen Aneignung verbunden“ sein. Weiterlesen auf krone.at
30.4.22

Mohrenapotheken werden reihenweise umbenannt

In Berlin wird die Mohrenstraße samt U-Bahnhof umbenannt, anderswo heißen Apotheken so. Doch das Mohren-Wort gilt als rassistisch: Auch in Kiel, Gütersloh, München, Bonn und Frankfurt wurden Mohrenapotheken bereits umbenannt. In Nordhessen wird nun eine Apotheke ihren Namen ändern. Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
12.4.22

Schulbehörde ermittelt wegen "Negerküssen" in Rechenaufgabe

Hamburg. Einer Grundschulklasse in Eimsbüttel sollen Arbeitsblätter mit rassistischer Sprache vorgelegt worden sein. Das Rechenbeispiel arbeitet mit einem rassistischen Ausdruck für Schaumküsse, der das N-Wort enthält. Die Hamburger Schulbehörde ist alarmiert. Weiterlesen auf t-online.de
20.10.21

Rassismus-Vorwürfe: Hawaii-Pizza und Toast Hawaii sollen umbenannt werden

Die Hawaii-Pizza Hawaii soll nach Rassismus-Vorwürfen umbenannt werden. Der Begriff bediene „kolonialistische Stereotype“ – das gilt auch für den Toast Hawaii. „Pizza Hawaii“ solle zukünftig „Pizza Ananas“ heißen, der „Toast Hawaii“ gehört sich als „Toast Ananas“ bestellt, so die Forderung der Schweizer Gruppe Linke PoC/Migrantifa, die sich „selbst organisierte Antirassisten“ nennt. Weiterlesen auf az-online.de
9.10.21

Mohrengasse in Ulm behält ihren Namen – und erhält erklärendes Schild

Ulm, Baden-Württemberg. In Ulm wird die Mohrengasse nicht umbenannt. Stattdessen weist eine Tafel auf die Herkunft des Wortes hin. Mit dem Schild unter dem Straßennamen will sich die Stadt von einer rassistischen Interpretation distanzieren. Weiterlesen auf welt.de
2.10.21

Identitätspolitik: Eine radikale Geisteshaltung zerstört unseren Westen von innen

Wie jede radikale Ideologie braucht die Identitätspolitik nicht viele Anhänger, um sich durchzusetzen – zum Beispiel beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wer das nicht wahrhaben will und abwinkt, erkennt die Dimension nicht. Von Johannes Boie. Weiterlesen auf archive.is
28.9.21

Das neue iOS zwingt allen Nutzern Gendersprache auf

Mit dem Update auf iOS 15 benutzen Apple-Produkte jetzt geschlechtsneutrale Sprache. Dieses Feature lässt sich vom Benutzer nicht ausschalten, was bei der Community im Internet zu Beschwerden führt. Doch auch Microsoft und Google wollen künftig gendern. Weiterlesen auf tag24.de
14.9.21

„Rassistisch“: Sprach-Polizei benennt 143 Kunstwerke um

Dresden. Sie ist die Schatzkammer der Sachsen. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit der Gemäldegalerie Alte Meister, dem Kupferstichkabinett, Grünem Gewölbe und Albertinum. Kunstwerke von Weltruhm aus den vergangenen Jahrhunderten gehören zum Bestand. Doch jetzt werden auch diese Schätze von der Sprach-Polizei zensiert. Weiterlesen auf welt.de
1.9.21

Sachsen untersagt Gendersternchen an Schulen

Sachsen. Schluss mit „Schüler*innen“ oder „Lehrer_innen“: Das Kultusministerium in Sachsen verpflichtet die Schulen im Freistaat, die amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung zu verwenden. Empfohlen werden Paarformen oder geschlechtsneutrale Formulierungen. Weiterlesen auf welt.de
26.8.21

Woke-Wahnsinn: Auswärtiges Amt will Männer umerziehen

Die Auswüchse der „woken“ Bewegung werden immer bizarrer: Jetzt hat die Gleichstellungsbeauftragte des Auswärtigen Amtes eine Verhaltensliste für Männer erstellt. Der Grund: Männer seien Sexisten, „privilegiert“ und hätten „unbewusste Vorurteile“ im Kopf, mit denen sie Frauen daran hinderten, Karriere zu machen. Weiterlesen auf m.bild.de
25.8.21

Hallervorden kritisiert Gendern als Vergewaltigung der Sprache

Der Komiker und Theaterbetreiber Dieter Hallervorden hat seine tiefe Abscheu gegen das Gendern in der deutschen Sprache zum Ausdruck gebracht. Der 85-Jährige vergleicht die "von oben auf Befehl" durchgedrückte Sprachänderung mit früheren Versuchen von Nazis und Kommunisten. Weiterlesen auf tagesspiegel.de
22.8.21

ARD bezeichnet Braunbären als „Veganer:innen“

Erst „Islamist*innen“, jetzt das: Das Gendern der Sprache in öffentlich-rechtlichen Sender treibt immer bizarrere Blüten. In einem Instagram-Post des Online-Netzwerkes „Funk“ (ARD und ZDF) bezeichnete der Kanal Braunbären als „zu 75 % Veganer:innen“. Das ist aus mehreren Gründen absurd. Weiterlesen auf m.bild.de
18.8.21

Stadt entfernt "Zigeunerin"-Inschrift von historischem Galgen

Oberzent, Hessen. Eine Tafel am Fuß des fast 500 Jahre alten Beerfelder Galgens erinnert an die letzte Hinrichtung im Jahr 1804. Eine "Zigeunerin" soll ein Huhn und ein Brot gestohlen haben. Die Stadt will die Textpassage nun auf Initiative der Sinti und Roma entfernen. Sie fühlen sich durch die Inschrift diskriminiert. Weiterlesen auf hessenschau.de
9.8.21

Nun gerät die „Erich-Kästner-Straße“ ins Visier der Moralisten

München hat die Erich-Kästner-Straße auf eine Liste mit Namen gesetzt, bei denen es „Erläuterungsbedarf“ geben könnte. Nicht einmal ein Dichter, dessen Bücher von den Nazis verbrannt wurden, ist noch vor der moralisierenden Besserwisserei unserer Verwaltungen sicher. Von Susanne Gaschke. Weiterlesen auf welt.de
30.7.21

Bundeswehr: Panzerkommandant heißt jetzt „Teamleitung“

Heeresdeutsch scheint den Personalern der Bundeswehr veraltet, deshalb wird nun nach einer „Teamleitung“ Panzertruppe gesucht – nicht mehr nach einem Kommandanten. Auch die sogenannte Einmannpackung soll einen neuen Namen kriegen. Weiterlesen auf welt.de
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Das Rückgrat ist bei manchen Politikern unterentwickelt - vielleicht weil es so wenig benutzt wird. Margaret Thatcher